Diamant: Unterschied zwischen den Versionen

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Diamant-Werke, vorm. Gebrüder Nevoigt AG
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*bis 1946 ''Elite-Diamantwerke AG, Siegmar-Schönau, Nevoigtstraße 6''
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*30. November 1946 bis 30. April 1952 ''Staatliche Aktiengesellschaft „AWTOWELO“ Elite Diamant-Werk, Siegmar-Schönau, Nevoigtstraße 6''
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*ab 1. Mai 1952 ''VEB Fahrradwerke Elite Diamant VVB IFA, Chemnitz''
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*ab 1953 ''VEB Elite-Diamantwerke, Karl-Marx-Stadt''
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*ab spätestens 1963 ''VEB Elite-Diamantwerke, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6''
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*ab 1971 ''VEB Wirkmaschinenbau Karl-Marx-Stadt, Kombinat für Wirk- und Strickmaschinenbauerzeugnisse, Betrieb Elite-Diamant, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6''
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*ab 1973 ''VEB Elite-Diamant Karl-Marx-Stadt, Kombinat VEB Wirkmaschinenbau, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6''
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*ab 1980 ''VEB Elite-Diamant Karl-Marx-Stadt, Kombinat Textima, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6''
  
1884 kam der Schlosser Friedrich Nevoigt, der aus Krakow in Mecklenburg stammte, nach Chemnitz und gründete hier ein Gewerbe für Platinen - als Zubehör für Wirkmaschinen.  
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Für Informationen zu den einzelnen Modellen Siehe [[Modelle Diamant]]
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Zur Baujahrbestimmung von Diamant-Fahrrädern siehe [[Datierung Diamant Fahrräder]]
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==1885 bis 1945==
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1884 kam der Schlosser Friedrich Nevoigt, der aus Kackrow in der Niederlausitz stammte, nach Chemnitz und gründete hier ein Gewerbe für Platinen als Zubehör für Wirkmaschinen.  
  
 
Am 1.Januar 1885 wurde Friedrich Nevoigt und sein Bruder als "Gebrüder Nevoigt Reichenbrand/Chemnitz" in das Handelsregister der Stadt Chemnitz eingetragen. In diesen Jahr wurde die Fabrikation auch um das Produkt Schreibfedern erweitert.  
 
Am 1.Januar 1885 wurde Friedrich Nevoigt und sein Bruder als "Gebrüder Nevoigt Reichenbrand/Chemnitz" in das Handelsregister der Stadt Chemnitz eingetragen. In diesen Jahr wurde die Fabrikation auch um das Produkt Schreibfedern erweitert.  
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Ende 1885 begann man mit der versuchsweisen Herstellung von Fahrrädern der marke ''Diamant''. Man legte zwar anfangs wenig Augenmerk auf diese Sparte, aber mit steigender Beliebtheit des Velocipeds änderte sich dies und man beschloss, mit der Serienproduktion zu beginnen. Dafür brauchte man mehr Platz, so daß man in das neu gebaute Gebäude an der heutigen Nevoigtstraße zog, daß vom alten Werk den Nordflügel ausmacht. Bereits 1900 wurden jährlich rund 3.5000 Fahrräder produziert.
  
Ende 1885 begann man mit der versuchsweisen Herstellung von Fahrrädern. Man legte zwar anfangs wenig Augenmerk auf diese Sparte, aber mit steigender Beliebtheit des Velocipeds änderte sich dies und man beschloss, mit der Serienproduktion zu beginnen.  
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1906 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft, die "Gebrüder Nevoigt AG Reichenbrand/Chemnitz" umgewandelt. Neben Fahrrädern wurden nun auch Flachstrickmaschinen hergestellt. Wegen steigender Produktion von Fahrrädern wurde 1912 vom Aufsichtsrat beschlossen, das Unternehmen erneut umzufirmieren, die Firma hieß nun "Diamant Werke Gebrüder Nevoigt AG". Währen des Ersten Weltkrieges konnte die Fahrradproduktion stabil halten werden, jedoch schränkte man die restliche Produktpalette zugunsten von Rüstungsgütern ein. 1920 erfolgte der Zusammenschluß mit der Autofabrik "Elite AG" aus Brand-Erbisdorf zur "Elite Diamant AG". 1928 verlor Diamant seine Selbstständigkeit und wurde von Opel (die bereits zu General Motors aus den USA gehörten) in der Aktienmehrheit übernommen. Nach einen Vergleichsverfahren ging 1930 die neue "Elite Diamant AG Siegmar/Sachsen" hervor.  
  
Dafür brauchte man mehr Platz, so daß man in das neu gebaute Gebäude an der heutigen Nevoigtstraße zog, daß vom alten Werk den Nordflügel ausmacht.  
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Zwischen 1926 und 1943 wurden auch Leichtmotorrädern von 98 cm³ bis 100 cm³ und Motorräder mit 350 cm³ und 500 cm³ hergestellt.
  
Das erste Rad aus dem neuen Gebäude 1895 erhielt den "funkelnden" und "leuchtenden" Namen "Diamant", wobei alle Teile außer Reifen und Sattel Eigenproduktion waren.  
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==1945 bis 1990==
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Nach Kriegsende wurden die Elite-Diamant-Werke am 21. Januar 1946 unter staatliche Verwaltung gestellt. Am 30. November 1946 ging er in das Eigentum der UdSSR über und wurde Teil der sowjetischen Aktiengesellschaft [[Awtowelo]], aus der er am 30. April 1952 entlassen wurde. Zum 1. Mai 1952 wurde der VEB Fahrradwerke Elite Diamant gegründet.
  
Später wurde das Sortiment erneut erweitert. Man nahm Flachstrickmaschinen ins Programm.1907 wurde weitergebaut und die Firma in eine Aktiengesellschaft, die "Gebrüder Nevoigt AG Reichenbrand/Chemnitz" umgewandelt. Wegen steigender Produktion von Fahrrädern wurde 1912 vom Aufsichtsrat beschlossen, das Unternehmen erneut umzufirmieren. Ab sofort hieß man "Diamant Werke Gebrüder Nevoigt AG".  
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In den 1950er Jahren produzierte man bis zu 300.000 Fahrrädern im Jahr. Schon damals wurden weitere Innovationen eingeführt. So war man einer der Ersten, die Leichtmetall für einzelne Komponenten einsetzten. Große Teile der Fahrradproduktion wurde weltweit exportiert. 1969 wurde aufgrund des Ausbaus der Strickmaschinenproduktion die Sportradproduktion an den [[Mifa|VEB Mifa]] übergeben. Seit spätestens 1977 konnten Diamant-Fahrräder auch über den Geschenkdienst [[Genex]] erworben werden. Die Fahrräder wurden in diesen Katalogen zwar mit der Modellnummer vorgestellt und beschrieben, der Hersteller wurde jedoch nicht genannt. Von 1948 bis 1990 produzierte der VEB Fahrradwerke Elite Diamant über acht Millionen Fahrräder.  
  
Währen des ersten Weltkrieges von 1914 bis 1918 konnte man die Fahrradproduktion stabil halten, jedoch schränkte man die restliche Produktpalette zugunsten von Rüstungsgütern ein.
 
  
1916 arbeiteten etwa 1.000 Mitarbeiter im Unternehmen. 1920 erfolgte der Zusammenschluß mit der Autofabrik "Elite AG" aus Brand-Erbisdorf. Es entstand die "Elite Diamant AG"  
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Datei:Bild 183-09553-0002.jpg|"Die Verbesserungsvorschläge der Werktätigen, in Aktivistenplänen zusammengefaßt, sind für die vorfristige Erfüllung des 5-Jahrplanes von ausschlaggebender Bedeutung, da sie Rohstoffe, Zeit und Geld einsparen helfen. Der Betriebsleiter Gansauge von den Elite-Diamant-Fahrradwerken in Chemnitz entwickelte eine Meßlatte, um den bisher beträchlichen Abfall an Rohrenden zu beseitigen. Die Rohre für Fahrradrahmen die in ihrer Länge sehr verschieden sind, werden mit Hilfe dieser Latte aufs rationellste ausgenutzt. Hatten die Abfallstücke bisher eine durchschnittliche Länge von 80 cm, so bleiben jetzt nur noch Reste von höchstens 30 cm übrig. Die Jahrseinsparung beträgt ca. 4.000 DM. Betriebsleiter Gansauge (links) erklärt einem Arbeiter im Rohrlager das Abstechen der Rohre mit Hilfe der Meßlatte." (Februar 1951)
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Datei:Bild 183-14737-0002.jpg|Am 1. Mai 1952 wurden die Diamant-Werke in Volkseigentum überführt. Blick auf den Werkseingang (Mai 1952).
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Datei:Bild 183-36628-0001.jpg|Ab 1956 begann die Umstellung von Tauchlötung auf Hochfrequenzlötung bei Fahrradrahmen (Juli 1956).
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Datei:Bild 183-36628-0006.jpg|Automatische Lackierung und Trocknung der Schutzbleche (Juli 1956). Auch die Rahmen wurden in solchen Wanderöfen lackiert.
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Datei:Bild 183-36628-0002.jpg|Vorspannen der Laufräder (Juli 1956).
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Datei:Bild 183-36628-0003.jpg|"In der Radspannerei. Nach dem Einhängen der Speichen werden diese gespannt, damit das Rad einen gleichmäßigen Lauf bekommt." (Juli 1956)
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Datei:Bild 183-36628-0004.jpg|Polieren der Aluminiumschutzbleche (Juli 1956).
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Datei:Bild 183-36628-0005.jpg|Die Linierungen am Rahmen wurden per Hand aufgebracht (Juli 1956). Felgen und Schutzbleche wurden mit eigens dafür konstruierten Maschinen liniert.
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Datei:Bild 183-36628-0007.jpg|"Auf dem Fließband werden die einzelnen Teile des Rades montiert. -Bei der Montage des Vorderrades.-" (Juli 1956)
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Datei:Bild 183-36628-0008.jpg|Kontrolle der Fließbandfertigung (Juli 1956).
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Datei:Bild 183-59355-0005.jpg|"In der Rennabteilung des VEB Rahrradwerkes Elite-Diamant in Karl-Marx-Stadt. Fahrradmonteur Fritz Bockwitz (links) gilt schon seit 40 Jahren als Experte auf dem Gebiet der Montage von Rennrädern." (Oktober 1958)
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Datei:Bild 183-82098-0005.jpg|"Blick in die Radspannerei." (April 1961)
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Datei:Bild 183-82098-0001.jpg|"Erfahrene Fahrradmonteure montieren die Rennmaschinen. Hier der Monteur Fritz Böcklitz." (April 1961)
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Datei:Bild 183-82098-0004.jpg|"Blick auf das Montageband für Touren- und Sporträder." (April 1961)
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Datei:Df pj 0012193.jpg|Lagerraum mit Laufrädern. Aufnahmezeitpunkt unbekannt, vrmtl. 1950er Jahre.
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Datei:Diamant Servicewagen 1958 B.jpg|Diamant-Servicewagen, 1958.
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1926 wurde der Chemnitzer Radrennclub Diamant im Hotel "Zum Goldenen Anker" in Anwesenheit von 75 Herren gegründet. 1927 folgten bereits mehrere Siege:
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<gallery widths="220" heights="220" perrow="4">Datei:Diamant Gabelroboter um 1985.jpg|"Die tägliche Massenproduktion von Fahrrädern im VEB ELITE-DIAMANT verlangt moderne Technologien, die hohe Stückzahlen ermöglichen und gleichzeitig die erforderliche Qualität sichern. Bereits in den 60er Jahren wurde das Handlöten der Rahmen durch Induktions-Lötanlagen abgelöst. Die Automaten löten gleichmäßiger und sauberer als das von Hand möglich ist. Die bessere Qualität der Lötstellen wirkt sich vor allem positiv auf die Stabilität der Rahmen aus. Ein weiteres Beispiel ist der Gabelroboter. Er besteht aus vier Berarbeitungsstationen, einer automatischen Beschickungseinrichtung [und] einer Kontrollstation. Die ganze Handarbeit besteht darin, die Rohlinge in einen Vorlagespeicher einzulegen und die fertigen Gabeln aus dem Ablagespeicher zu entnehmen. Der Gabelroboter bietet neben einer hohen Produktivität absolute Gleichmäßigkeit der Gabeln und Präzision in der Ausführung. Dieser hochproduktive Automat wurde im VEB KOMBINAT TEXTIMA hergestellt." (Aus einem Prospekt von 1985.)
24.April "Rund um Frankfurt/Main" 244 km Bruno Wolke
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Datei:Diamant Rahmenfertigung um 1985.jpg|"Maschinen erleichtern auch das Einspeichen der Vorder- und Hinterräder. Nachdem die Speichen in Nabe und Felge eingelegt sind, erfolgt das Anfädeln der und Einschrauben der Nippel mit Hilfe eines Automaten. Die nächste Maschine spannt die Speichen. Die Montage der Fahrräder erfolgt nach unterschidlichen Methoden. Die Renn-Fahrräder und alle Fahrräder mit Schaltungen - das sind etwa 30 000 Stück im Jahr - werden im System der Nestfertigung montiert. Die weitaus größere Stückzahl läuft über das Montageband. Am Ende des Montagebandes überprüft ein Endkontrolleur jedes Fahrrad auf Funktionstüchtigkeit und präzise Ausführung, das gleiche gilt für die Nestfertigung. So schafft der VEB ELITE-DIAMANT im Betrieb alle Voraussetzungen, daß der vor Jahrzehnten begründete gute Ruf der DIAMANT-Fahrräder im In- und Ausland gefestigt wird." Die Abbildungen zeigen das Induktionslöten von Fahrradrahmen. (Aus einem Prospekt von 1985.)
8.Mai         "Rund um Köln"   251 km Rudi Wolke
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6.Juni "Nürnberg - München" 280 km Bruno Wolke
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19.Juni "München - Stuttgart" 270 km Erich Rösch
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Erfolgreiche Deutschland-Rundfahrt durch R.Wolke, E.Reim und E.Rösch
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==Nach 1990==
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Am 1.Januar 1992 erfolgte die Privatisierung der Erzeugnislinie Fahrrad. Erst beteiligte sich die Schweizer Villiger-Gruppe an der neuen DIAMANT Fahrradwerke AG, die dann 1997 zu 100% übernommen wurde. Am 29. November 1997 zog die neue Firma in ein neues Gebäude nach Hartmannsdorf in Chemnitzer Nähe. Pikanterweise wurde das Gebäude für die in Konkurs gegangene Strickmaschinen-Linie des alten Konzerns Elite Diamant errichtet.  
  
Im Zuge der Erfolge entstehen in Halle, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, Münster, München, Nürnberg, Stendal und Wiesbaden Diamant-Vereine.  
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Heute ist Diamant die älteste noch bestehende Fahrradfabrik in Deutschland. Hauseigene Marken sind neben 'Diamant' auch 'Arrow' und die Kultmarke 'Kuwahara'. Außerdem ist die Firma Vertriebspartner für die Schweizer Marke Villiger.
  
1928 verlor Diamant seine Selbstständigkeit und wurde von Opel (die bereits zu General Motors aus den USA gehörten) in der Aktienmehrheit übernommen. Nach einen Vergleichsverfahren ging 1930 die neue "Elite Diamant AG Siegmar/Sachsen" hervor.  
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==Diamant-Werbung==
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Datei:Diamant Fahrräder Eintrag Länderadressbuch 1948.jpg|Eintrag im Deutschen Länder-Adressbuch 1948 (1).
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Datei:Diamant Motorfahrräder Eintrag Länderadressbuch 1948.jpg|Eintrag im Deutschen Länder-Adressbuch 1948 (2).
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Datei:Anzeige DIAMANT 1951.jpg|Anzeige, Mai 1951. Die Abbildung des Fahrrades stammt noch aus den 1930er Jahren.  
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Datei:Diamant Werbung 1951.jpg|Anzeige zur Leipziger Messe 1951. Die Abbildungen sind, da gezeichnet, nur symbolisch zu verstehen.
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Datei:Anzeige Diamant 1951.jpg|Anzeige, 1951.
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Datei:Anzeige Diamant 03 1952.jpg|Anzeige, 1952.
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Datei:Anzeige Diamant 05 1952.jpg|Anzeige, 1952.
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Datei:Anzeige Diamant zur FF 1956.jpg|Anzeige, 1956.
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Datei:Anzeige Mifa Diamant Möve Simson 05-1956.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]], [[Möve]] und [[Simson]], Mai 1956.
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Datei:Anzeige Diamant Mifa Möve Simson Mai 1956.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]], [[Möve]] und [[Simson]], Mai 1956.
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Datei:Anzeige Diamant August 1956.jpg|Anzeige, August 1956.
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Datei:Werbung-Ein frohes Wochend erfahren-1956.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]], [[Möve]] und [[Simson]], 1956.
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Datei:Anzeige MIFA MÖVE DIAMANT 1957.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]] und [[Möve]], 1957.
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Datei:Anzeige DIAMANT 1957.jpg|Anzeige, 1957.
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Datei:Anzeige Diamant 1957.jpg|Anzeige, 1957.
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Datei:Anzeige DIAMANT Export 1957.jpg|Anzeige, 1957.
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Datei:Anzeige Diamant Frühjahr 1958.jpg|Anzeige, Frühjahr 1958.
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Datei:Anzeige Mifa Möve Diamant 1958.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]] und [[Möve]], 1958.
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Datei:Anzeige Möve Mifa Diamant Juli 1958.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]] und [[Möve]], Juli 1958.
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Datei:Anzeige Mifa Möve Diamant 1958 b.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]] und [[Möve]], 1958 und 1959.
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Datei:Anzeige Diamant zur FF 1959.jpg|Anzeige, 1959.
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Datei:Anzeige MIFA MÖVE DIAMANT zur FF 1960.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]] und [[Möve]], 1960.
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Datei:DDR Fahrräder Reklame Juli 1961.JPG|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant, [[Mifa]] und [[Möve]], Juli 1961.
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Datei:Anzeige MIFA DIAMANT 1962.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1962.
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Datei:Anzeige Mifa Diamant 1962.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1962.
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Datei:Anzeige MIFA DIAMANT 1962 C.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1962.
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Datei:Anzeige MIFA DIAMANT 1962 D.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1962.
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Datei:Anzeige Diamant Juli 1962.jpg|Anzeige, Juli 1962.
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Datei:Anzeige Mifa Diamant Februar 1963.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], Juli 1963.
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Datei:Anzeige Mifa Diamant 1963.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1963.
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Datei:Anzeige Mifa Diamant 1963 B.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1963.
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Datei:Anzeige MIFA Diamant 1963.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1963.
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Datei:Anzeige Mifa Diamant Februar 1964.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], Februar 1964.
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Datei:Anzeige Diamant 1964.jpg|Anzeige, 1964.
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Datei:Anzeige Diamant Mifa 1964.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1964.
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Datei:Plak 100-048-015.jpg|Diamant-Werbeplakat zur XVIII. Internationalen Friedensfahrt, 1965.
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Datei:Anzeige Mifa Diamant KFT 5-1965.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], Mai 1965.
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Datei:Anzeige MIFA DIAMANT zur FF 1966.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1966.
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Datei:Anzeige MIFA DIAMANT 1967.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1967.
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Datei:Anzeige MIFA DIAMANT 1968.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1968.
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Datei:Anzeige Diamant Juli 1968.jpg|Anzeige, Juli 1968.
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Datei:Anzeige MIFA DIAMANT 1969.jpg|Gemeinsame Anzeige für Fahrräder von Diamant und [[Mifa]], 1969.
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Datei:Anzeige Diamant 1969.jpg|Anzeige, 1969.
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Datei:Anzeige Diamant zur FF 1970.jpg|Anzeige, 1970.
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Datei:Anzeige DIAMANT zur FF 1971.jpg|Anzeige, 1971.
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Datei:Anzeige Diamant 1972.jpg|Anzeige, 1972.
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Datei:Anzeige Diamant 1973.jpg|Anzeige, 1973.
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Datei:Anzeige Diamant 1974.jpg|Anzeige, 1974.
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Datei:Anzeige Diamant Juli 1974.jpg|Anzeige, Juli 1974.
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Datei:Anzeige Diamant 1975.jpg|Anzeige, 1975.
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Datei:Anzeige Diamant 1976.jpg|Anzeige, 1976.
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Datei:Anzeige Diamant 1977.jpg|Anzeige, 1977.
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Datei:Anzeige Diamant 1978.jpg|Anzeige, 1978.
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Datei:Anzeige Diamant 1980.jpg|Anzeige, 1980.
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Datei:Anzeige Diamant 1982.jpg|Anzeige, 1982.
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Datei:Anzeige Diamant 1983.jpg|Anzeige, 1983.
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Datei:Anzeige Diamant 1985.jpg|Anzeige, 1985.
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Datei:Anzeige Diamant 1988.jpg|Anzeige, 1988.
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1931 machte man eine Entwicklung, für die bis heute kein besseres Verfahren gefunden wurde: die Doppelrollenkette, die heute noch jedes Fahrrad auf der Welt antreibt und für leichte Fortbewegung steht.  
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==Diamant-Werbeartikel==
1934 kam der berühmte "Gesundheitslenker" dazu, der von Diamant gesetzlich geschützt wurde. Er steht als Symbol für aufrechtes und entspanntes Fahren. Auch die Lieferfahrräder mit den großen, überbreiten Gepäckladen vorn und hinten sind ein Diamant-Patent und früher nicht aus dem Verkehrsbild wegzudenken.  
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Datei:DiamantWimpel60er.jpg|Diamant-Wimpel, 1960er Jahre.
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Datei:SonnenschutzEnde50er.jpg|Sonnenblende - Werbeartikel (zusammen mit [[Möve]] und [[Mifa]]), Ende 1950er Jahre.
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Datei:SonnenschutzMitte60er.jpg|Sonnenblende - Werbeartikel (zusammen mit [[Mifa]]), Mitte 1960er Jahre.
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Datei:Sonnenschutz1.JPG|Sonnenblende - Werbeartikel, 1960er Jahre.
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Datei:Diamant-Anstecknadel-1.JPG|Anstecknadel, vrmtl. 1960er Jahre.
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Datei:Diamant-Anstecknadel-2.JPG|Anstecknadel, vrmtl. 1960er Jahre.
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Datei:DiamantPortemonnaie.jpg|Portemonnaie mit Diamant-Prägung, das an verdiente Mitarbeiter vergeben wurde. Jahr der Herstellung unbekannt.
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Datei:Streichholzbrief70er.jpg|Streicholzbriefchen - Werbeartikel, 1970er Jahre.
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Datei:Diamant Pin 1.jpg|Anstecknadel, vrmtl. 1970er Jahre.
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Weiterhin wurde zwischen 1926 und 1943 eine Produktion von Leichtmotorrädern von 98 cm³ bis 100 cm³ betrieben, sowie Motorräder mit 350 cm³ und 500 cm³ hergestellt.
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==Produkte==
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*Fahrräder
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*Fahrradrahmen
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*Vorderradgabeln
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*[[Bremsen]] (belegt für 1945)
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*[[Werkzeug|Fahrradwerkzeug]] (belegt für 1945)
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*[[Fußruhen]] (belegt für 1963)
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*[[Gepäckträger]] (belegt für 1963, 1966, 1967)
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*[[Kettenschützer]] (belegt für 1962 bis 1964, 1966, 1967)
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*[[Kettenspanner]] (belegt für 1963, 1964, 1966, 1967)
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*[[Kindersitze]] (belegt für 1955, 1962 bis 1964, 1966)
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*[[Lenker]] (belegt für 1945, 1955 bis 1957, 1961 bis 1964, 1967, 1968, 1974 bis 1977, 1982, 1985, 1987, 1989)
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*[[Lenkervorbauten]] (belegt für 1962)
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*Lenkerspindeln (belegt für 1961, 1963, 1964, 1967)
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*[[Luftpumpenhalter]] (belegt für 1961, 1963, 1964, 1966, 1985)
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*Sattelklemmbolzen (belegt für 1962 bis 1964, 1966, 1967)
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*Vorbauklemmbolzen (belegt für 1961)
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*[[Sattelstützen]] (belegt für 1945, 1962 bis 1964, 1966, 1967, 1976, 1984, 1985, 1987)
 +
*[[Schutzbleche]] (belegt für 1961 bis 1964, 1966, 1967, 1974, 1975, 1984, 1985, 1989)
 +
*Schutzblechbeschläge (belegt für 1961, 1963, 1966, 1967, 1985)
 +
*Schutzblechstreben (belegt für 1945, 1962 bis 1964, 1966, 1967, 1985)
 +
*[[Steuersätze]] (belegt für 1966)
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*[[Gabelkopf|Gabelkopfkappen]] (belegt für 1964, 1966, 1967)
  
Nach 1945 gingen die "Elite-Diamantwerke" in das Eigentum der UdSSR über. Am 2.Mai 1952 wurde der "VEB Faradwerke Elite Diamant". Bemerkenswert ist, daß zu DDR-Zeiten alle Rennfahrer mit Diamant-Rädern fuhren. Auch Gustav Adolf "Täve" Schur fuhr auf Diamant und wurde 1958 und 1959 Straßen-Weltmeister. Auch 1960 geht dieser Titel durch Bernhard Eckstein an Diamant.
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==Web-Links==
 
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*Stationen der Firmengeschichte: http://www.diamantrad.com/diamant/historie/
In den 50er Jahren produzierte man bis zu 300.000 Fahrrädern im Jahr. Schon damals wurden weitere Innovationen eingeführt. So war man einer der Ersten, die Leichtmetall für einzelne Komponenten einsetzten. Auch kam das erste Leichtmetallfahrrad für den Bahnradsport von Diamant.
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Nach der Wende am 1.Januar 1992 erfolgte die Privatisierung der Erzeugnislinie Fahrrad. Erst beteiligte sich die Schweizer Villiger-Gruppe an der neuen "DIAMANT Fahrradwerke AG", die dann 1997 zu 100% übernommen wurde.
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1993 wird der Radclub Diamant neu gegründet.
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Am 29.November 1997 zog die neue Firma in ein neues Gebäude nach Hartmannsdorf in Chemnitzer Nähe. Pikanterweise wurde das Gebäude für die in Konkurs gegangen Strickmaschinen-Linie des alten Konzerns "Elite Diamant" errichtet.
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Heute ist "Diamant" die älteste noch bestehende Fahrradfabrik in ganz Deutschland als Produzent der Marken Diamant und Arrow und der Kultmarke Kuwahara sowie als Deutschland-Vertrieb für die Schweizer Marke Villiger.  
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==Literatur==
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Aidn, Werner: Diamant. Fahrräder, Motorräder, Radsport, Leipzig 2010.
  
 
[[Kategorie:Hersteller]]
 
[[Kategorie:Hersteller]]

Aktuelle Version vom 30. Januar 2020, 21:49 Uhr

  • bis 1946 Elite-Diamantwerke AG, Siegmar-Schönau, Nevoigtstraße 6
  • 30. November 1946 bis 30. April 1952 Staatliche Aktiengesellschaft „AWTOWELO“ Elite Diamant-Werk, Siegmar-Schönau, Nevoigtstraße 6
  • ab 1. Mai 1952 VEB Fahrradwerke Elite Diamant VVB IFA, Chemnitz
  • ab 1953 VEB Elite-Diamantwerke, Karl-Marx-Stadt
  • ab spätestens 1963 VEB Elite-Diamantwerke, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6
  • ab 1971 VEB Wirkmaschinenbau Karl-Marx-Stadt, Kombinat für Wirk- und Strickmaschinenbauerzeugnisse, Betrieb Elite-Diamant, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6
  • ab 1973 VEB Elite-Diamant Karl-Marx-Stadt, Kombinat VEB Wirkmaschinenbau, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6
  • ab 1980 VEB Elite-Diamant Karl-Marx-Stadt, Kombinat Textima, Karl-Marx-Stadt, Straße der Freundschaft 6

 Für Informationen zu den einzelnen Modellen Siehe Modelle Diamant
 Zur Baujahrbestimmung von Diamant-Fahrrädern siehe Datierung Diamant Fahrräder


1885 bis 1945

1884 kam der Schlosser Friedrich Nevoigt, der aus Kackrow in der Niederlausitz stammte, nach Chemnitz und gründete hier ein Gewerbe für Platinen als Zubehör für Wirkmaschinen.

Am 1.Januar 1885 wurde Friedrich Nevoigt und sein Bruder als "Gebrüder Nevoigt Reichenbrand/Chemnitz" in das Handelsregister der Stadt Chemnitz eingetragen. In diesen Jahr wurde die Fabrikation auch um das Produkt Schreibfedern erweitert. Ende 1885 begann man mit der versuchsweisen Herstellung von Fahrrädern der marke Diamant. Man legte zwar anfangs wenig Augenmerk auf diese Sparte, aber mit steigender Beliebtheit des Velocipeds änderte sich dies und man beschloss, mit der Serienproduktion zu beginnen. Dafür brauchte man mehr Platz, so daß man in das neu gebaute Gebäude an der heutigen Nevoigtstraße zog, daß vom alten Werk den Nordflügel ausmacht. Bereits 1900 wurden jährlich rund 3.5000 Fahrräder produziert.

1906 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft, die "Gebrüder Nevoigt AG Reichenbrand/Chemnitz" umgewandelt. Neben Fahrrädern wurden nun auch Flachstrickmaschinen hergestellt. Wegen steigender Produktion von Fahrrädern wurde 1912 vom Aufsichtsrat beschlossen, das Unternehmen erneut umzufirmieren, die Firma hieß nun "Diamant Werke Gebrüder Nevoigt AG". Währen des Ersten Weltkrieges konnte die Fahrradproduktion stabil halten werden, jedoch schränkte man die restliche Produktpalette zugunsten von Rüstungsgütern ein. 1920 erfolgte der Zusammenschluß mit der Autofabrik "Elite AG" aus Brand-Erbisdorf zur "Elite Diamant AG". 1928 verlor Diamant seine Selbstständigkeit und wurde von Opel (die bereits zu General Motors aus den USA gehörten) in der Aktienmehrheit übernommen. Nach einen Vergleichsverfahren ging 1930 die neue "Elite Diamant AG Siegmar/Sachsen" hervor.

Zwischen 1926 und 1943 wurden auch Leichtmotorrädern von 98 cm³ bis 100 cm³ und Motorräder mit 350 cm³ und 500 cm³ hergestellt.

1945 bis 1990

Nach Kriegsende wurden die Elite-Diamant-Werke am 21. Januar 1946 unter staatliche Verwaltung gestellt. Am 30. November 1946 ging er in das Eigentum der UdSSR über und wurde Teil der sowjetischen Aktiengesellschaft Awtowelo, aus der er am 30. April 1952 entlassen wurde. Zum 1. Mai 1952 wurde der VEB Fahrradwerke Elite Diamant gegründet.

In den 1950er Jahren produzierte man bis zu 300.000 Fahrrädern im Jahr. Schon damals wurden weitere Innovationen eingeführt. So war man einer der Ersten, die Leichtmetall für einzelne Komponenten einsetzten. Große Teile der Fahrradproduktion wurde weltweit exportiert. 1969 wurde aufgrund des Ausbaus der Strickmaschinenproduktion die Sportradproduktion an den VEB Mifa übergeben. Seit spätestens 1977 konnten Diamant-Fahrräder auch über den Geschenkdienst Genex erworben werden. Die Fahrräder wurden in diesen Katalogen zwar mit der Modellnummer vorgestellt und beschrieben, der Hersteller wurde jedoch nicht genannt. Von 1948 bis 1990 produzierte der VEB Fahrradwerke Elite Diamant über acht Millionen Fahrräder.


Nach 1990

Am 1.Januar 1992 erfolgte die Privatisierung der Erzeugnislinie Fahrrad. Erst beteiligte sich die Schweizer Villiger-Gruppe an der neuen DIAMANT Fahrradwerke AG, die dann 1997 zu 100% übernommen wurde. Am 29. November 1997 zog die neue Firma in ein neues Gebäude nach Hartmannsdorf in Chemnitzer Nähe. Pikanterweise wurde das Gebäude für die in Konkurs gegangene Strickmaschinen-Linie des alten Konzerns Elite Diamant errichtet.

Heute ist Diamant die älteste noch bestehende Fahrradfabrik in Deutschland. Hauseigene Marken sind neben 'Diamant' auch 'Arrow' und die Kultmarke 'Kuwahara'. Außerdem ist die Firma Vertriebspartner für die Schweizer Marke Villiger.

Diamant-Werbung

Diamant-Werbeartikel

Produkte

  • Fahrräder
  • Fahrradrahmen
  • Vorderradgabeln
  • Bremsen (belegt für 1945)
  • Fahrradwerkzeug (belegt für 1945)
  • Fußruhen (belegt für 1963)
  • Gepäckträger (belegt für 1963, 1966, 1967)
  • Kettenschützer (belegt für 1962 bis 1964, 1966, 1967)
  • Kettenspanner (belegt für 1963, 1964, 1966, 1967)
  • Kindersitze (belegt für 1955, 1962 bis 1964, 1966)
  • Lenker (belegt für 1945, 1955 bis 1957, 1961 bis 1964, 1967, 1968, 1974 bis 1977, 1982, 1985, 1987, 1989)
  • Lenkervorbauten (belegt für 1962)
  • Lenkerspindeln (belegt für 1961, 1963, 1964, 1967)
  • Luftpumpenhalter (belegt für 1961, 1963, 1964, 1966, 1985)
  • Sattelklemmbolzen (belegt für 1962 bis 1964, 1966, 1967)
  • Vorbauklemmbolzen (belegt für 1961)
  • Sattelstützen (belegt für 1945, 1962 bis 1964, 1966, 1967, 1976, 1984, 1985, 1987)
  • Schutzbleche (belegt für 1961 bis 1964, 1966, 1967, 1974, 1975, 1984, 1985, 1989)
  • Schutzblechbeschläge (belegt für 1961, 1963, 1966, 1967, 1985)
  • Schutzblechstreben (belegt für 1945, 1962 bis 1964, 1966, 1967, 1985)
  • Steuersätze (belegt für 1966)
  • Gabelkopfkappen (belegt für 1964, 1966, 1967)

Web-Links

Literatur

Aidn, Werner: Diamant. Fahrräder, Motorräder, Radsport, Leipzig 2010.