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Diamant

618 Byte hinzugefügt, 15:27, 21. Jul. 2012
Das erste Rad aus dem neuen Gebäude 1895 erhielt den "funkelnden" und "leuchtenden" Namen "Diamant", wobei alle Teile außer Reifen und Sattel Eigenproduktion waren.
[[Datei:DiamantwerbungVor1900.jpg|miniatur|150px|Diamant-Anzeige, um 1900.]]
 
Später wurde das Sortiment erneut erweitert. Man nahm Flachstrickmaschinen ins Programm.1907 wurde weitergebaut und die Firma in eine Aktiengesellschaft, die "Gebrüder Nevoigt AG Reichenbrand/Chemnitz" umgewandelt. Wegen steigender Produktion von Fahrrädern wurde 1912 vom Aufsichtsrat beschlossen, das Unternehmen erneut umzufirmieren. Ab sofort hieß man "Diamant Werke Gebrüder Nevoigt AG".
1916 arbeiteten etwa 1.000 Mitarbeiter im Unternehmen. 1920 erfolgte der Zusammenschluß mit der Autofabrik "Elite AG" aus Brand-Erbisdorf. Es entstand die "Elite Diamant AG"
1926 wurde der Chemnitzer Radrennclub Diamant im Hotel "Zum Goldenen Anker" in Anwesenheit von 75 Herren gegründet. <br>Schon 1927 folgten bereits mehrere Siege:
<br/>*24.April "Rund um Frankfurt/Main" , 244 km - Bruno Wolke<br/>*8.Mai "Rund um Köln" , 251 km - Rudi Wolke <br/>*6.Juni "Nürnberg - München" , 280 km - Bruno Wolke<br/>*19.Juni "München - Stuttgart" , 270 km - Erich Rösch
Im Zuge der Erfolge entstanden auch in Halle, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, Münster, München, Nürnberg, Stendal und Wiesbaden Diamant-Vereine.
Im Zuge der Erfolge entstehen in Halle, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, Münster, München, Nürnberg, Stendal und Wiesbaden [[Datei:DiamantWerbung20er.jpg|miniatur|250px|Diamant-VereineAnzeige, 20er Jahre. ]]
1928 verlor Diamant seine Selbstständigkeit und wurde von Opel (die bereits zu General Motors aus den USA gehörten) in der Aktienmehrheit übernommen. Nach einen Vergleichsverfahren ging 1930 die neue "Elite Diamant AG Siegmar/Sachsen" hervor.
==VEB Fahrradwerke Elite Diamant==
[[Datei:Sonnenschutz1.JPG|miniatur|200px|Sonnenblende für das Gesicht, Werbeartikel von [[Diamant]], 60er Jahre.]]
Nach 1945 gingen die Elite-Diamantwerke in das Eigentum der UdSSR über. Am 2. Mai 1952 wurde der VEB Fahrradwerke Elite Diamant gegründet. Bemerkenswert ist, daß zu DDR-Zeiten alle Rennfahrer mit Diamant-Rädern fuhren. Auch Gustav Adolf "Täve" Schur fuhr auf Diamant und wurde 1958 und 1959 Straßen-Weltmeister. Auch 1960 geht dieser Titel durch Bernhard Eckstein an Diamant.
In den 50er Jahren produzierte man bis zu 300.000 Fahrrädern im Jahr. Schon damals wurden weitere Innovationen eingeführt. So war man einer der Ersten, die Leichtmetall für einzelne Komponenten einsetzten. Auch kam das erste Leichtmetallfahrrad für den Bahnradsport von Diamant.
1969 wurde aufgrund des Ausbaus der Strickmaschinenproduktion die Sportradproduktion an den [[Mifa|VEB Mifa]] übergeben.
 
 
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Datei:DiamantWimpel60er.jpg|Diamant-Wimpel, 60er Jahre.
Datei:SonnenschutzEnde50er.jpg|Sonnenblende - Werbeartikel (zusammen mit [[Möve]] und [[Mifa]]), Ende 50er Jahre.
Datei:SonnenschutzMitte60er.jpg|Sonnenblende - Werbeartikel (zusammen mit [[Mifa]]), Mitte 60er Jahre.
Datei:Sonnenschutz1.JPG|Sonnenblende, Werbeartikel, 60er Jahre.
Datei:DiamantPortemonnaie.jpg|Portemaonnaie mit Diamant-Prägung, das an verdiente Mitarbeiter vergeben wurde. Zeitraum ??
Datei:Streichholzbrief70er.jpg|Streicholzbriefchen - Werbeartikel, 70er Jahre.
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==Diamant nach 1990==
Nach der Wende am 1.Januar 1992 erfolgte die Privatisierung der Erzeugnislinie Fahrrad. Erst beteiligte sich die Schweizer Villiger-Gruppe an der neuen DIAMANT Fahrradwerke AG, die dann 1997 zu 100% übernommen wurde. 1993 wurde der Radclub Diamant neu gegründet.
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